Archiv für Februar 2008
Wo man auch hinsieht, im vergangenen Jahr hat der britische Hersteller einen Preis nach dem anderen abgeräumt.
Die Leser der Plattform inside-handy.de haben in einer groß angelegten Umfrage mehr als nur eindeutig in den Kategorien Allround-Handy, Foto-Handy, Music-Handy, Multimedia-Handy und Smartphone des Jahres 2007 abgestimmt.
Nachdem Sony Ericsson bereits in der Kategorie Hersteller des Jahres 2007 gewonnen hat (siehe hierzu auch den Blog-Beitrag unter smartphone-halterung.de), konnten die Briten in den oben genannten Kategorien drei von fünf für sich sehr deutlich entscheiden.
Als „Allround-Handy des Jahres 2007“ wurde das Sony Ericsson K770i mit mehr als einem Viertel aller Stimmen gewählt. Nokia konnte die Plätze zwei und drei für sich belegen mit den Modellen 6300 – mit immerhin jeder fünften Stimme – und dem Nokia 6500 mit fast 19 %.
Und wieder einmal Sony Ericsson. Das K850i wurde mit guten 45 % Sieger in der Disziplin „Foto-Handy des Jahres 2007“ und hat den Vorjahressieger das K800i (natürlich aus dem Hause Sony Ericsson – was denn sonst) abgelöst. Auch hier konnte Nokia mit dem N95 8GB Platz zwei für sich mit einem Drittel aller Stimmen für sich sichern. Das LG Viewty KU990 hat einen phantastischen dritten Platz mit immerhin noch 12 % auf Platz drei durchgesetzt.
Man traut sich schon gar nichts mehr sagen oder schreiben, in der Kategorie „Musik-Handy des Jahres 2007“ haben sich gleich zwei Modelle der Briten durchgesetzt. Das W910i hat sich auf Platz 1 mit 39,8 % behauptet. Platz zwei hat sich das Sony Ericsson W880i mit 34,6 % der Leserstimmen gesichert, während Platz drei an das Nokia 5700 mit 11,2 % ging.
In der Sparte „Multimedia-Handy des Jahres 2007“ landete Sony Ericsson mit dem K850i auch wieder auf dem Stockerl, aber mit 12 % nur auf Platz drei. Die ersten beiden Plätze teilten sich das N95 8GB von Nokia mit nahezu 41 % und das Apple iPhone mit 29,1 %.
In der Kategorie „Smartphone des Jahres 2007“ tauchen dann endlich auch mal ganz andere Namen auf. Platz eins hat sich der von O2 vertriebene XDA Orbit 2 aus dem Hause HTC mit 21,8 % sichern können. Platz zwei erhielt das britische Haus, Sony Ericsson mit dem P1i und mit 20,7% vor dem Qbowl von Samsung mit 18,5 % auf Platz drei.
Fünf Kategorien, davon dreimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze. Deutlicher kann man schon fast gar nicht mehr eine Leserumfrage für sich entscheiden.
Um sich immer weitere Marktanteile auf dem hart umkämpften Handymarkt sichern zu können, lassen sich die Entwickler der Handyindustrie immer wieder neue Dinge einfallen. Neuestes Beispiel aus dem Hause Motorola ist das Moto U9. Es wird als das Nachfolgemodell für das vor zwei Jahren erschienene Kieselstein-Handy PEBL gehandelt. Rein vom äußerlichen besticht das U9 durch seine runde Form und der glatten Oberfläche. Die Maße werden hierbei mit 90 x 48,6 x 16,4 mm angegeben und das Display hat bei einer Größe von zwei Zoll eine Auflösung von 320 x 240 Pixel.
Das Innenleben hat es aber in sich. Zentraler Punkt sind bei diesem Musikhandy die berührungssensitiven Tasten auf der Außenseite. Der interne Speicher kann mit einer Micro-SD Speicherkarte auf bis zu 4 GB aufgestockt werden. Genügend Platz also, um seine Lieblingsmusik immer bei sich zu haben. Desweiteren hat das Moto U9 eine 2-Megapixel-Kamera mit achtfach Zoom, die nicht nur fotografieren kann, sondern auch kleine Videoclips aufnehmen kann.
Die Leistungsfähigkeit des Akkus wird bei dem Quadband-Handy mit sieben Stunden Gesprächszeit und guten zwei Wochen Stand-By-Zeit angegeben. Die Datenübertragung erfolgt über EDGE und GPRS.
Absolutes Highlight dieses Modells ist aber, dass die beiden Berliner Fashion-Designer Klaus Unrath und Ivan Strano sich 250 Geräte für eine Sonderedition limitieren konnten. Auf der Vorderseite der Sonderedition sind eigens hierfür entworfene Animationen zu sehen, während sich auf der Rückseite das Logo der Designer und die eingravierte Seriennummer der Limited Edition befinden.
Die Handysparte des amerikanischen Motorola Konzerns ist in eine Schräglage gekommen. Nun wird von der Konzernführung überlegt, ob die Sparte nicht abgespalten werden kann und soll. Mit dieser Trennung soll erreicht werden, dass die verloren gegangenen Marktanteile zurück geholt werden können, so ein Sprecher von Motorola.
Durch die eingefahrenen Verluste aufgrund der geringen Verkaufszahlen in der Sparte Handy ist die Gesamtbilanz von Motorola mit betroffen gewesen. Mehr wollte die Konzernleitung derzeit nicht bekannt geben.
Wir dürfen also gespannt sein, wie sich diese Thematik weiter entwickelt.
Eine neue Modellreihe des koreanischen Handyherstellers Samsung soll wahrscheinlich noch im Februar 2008 unter dem deutschen Handyhimmel aufleuchten. Das Samsung SGH-L320 ist vor allem für weibliche Kunden gedacht und ist mit dementsprechend vielen Features ausgestattet.
So wird der User die obligatorischen Features wie einen MP3-Player, eine Bluetooth Schnittstelle und einen Steckplatz zur Speichererweiterung finden. Mit der 2 Megapixel Kamera können Bilder geschossen werden, die problemlos in eine Einkaufsliste mit den Informationen wie den Preis und die benötigte Menge übertragen werden können. Absolutes Highlight ist aber der integrierte Kalorienzähler.
Weiter ist das Klapphandy mit zwei Displays ausgestattet. Auf dem Außendisplay können neben der Zeit und dem restlichen Akkustand auch die verpassten Anrufe und Nachrichten angezeigt werden.
Angeboten wird das Samsung SGH-L320 in den Farben Schwarz und Gold und wird zudem mit Ornamenten geschmückt. So soll es dann an diverse Kosmetikartikel erinnern. Käuflich zu erwerben wird das Mobiltelefon voraussichtlich ab Februar 2008 zum Preis von rund 250,00 Euro.
