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Das Handy als MP3-Player?
Das Zeitalter, als die gewöhnlichen MP3-Player für das mobile Musikhören das einzig Wahre gewesen waren, ist vorbei. Die Smartphone-Generation der Handys hat den herkömmlichen Musikspielern längst den Rang abgelaufen. Waren vor ein paar Jahren die technischen Möglichkeiten noch begrenzt, so sind die Handys heutzutage durch besseren Klang, längerer Akku-Lebensdauer und größeren Speichern die bessere Wahl geworden.
Ein Handy für alles – für Internet, Telefonie, Musik und mehr
Das Handy ist nicht nur zum Telefonieren da. Das Internet hält nun immer mehr Einzug. Ein weiterer Siegeszug hat das mobile Telefon schon in Sachen Musik hinter sich. Wer erinnert sich nicht daran, immer mehrere Geräte mitgeschleppt zu haben? Das Handy befand sich mit dem MP3-Player in der Tasche. Damit ist es wohl vorbei. Es reicht ein Handy aus, mit dem die Benutzerin und der Benutzer fast alles machen kann.
Mit LTE in ein neues Zeitalter – auch was die Musik angeht
Mit LTE (Long Term Evolution) wird es Geschwindigkeiten geben, wie sie ansonsten nur von DSL-Verbindungen bekannt sind. Diese Kombination wird dazu führen, dass die Nutzerin und der Nutzer der Zukunft sich die Musik gleich vom Internet aufs Handy lädt. Der Umweg über den PC oder das Notebook bzw. die langsamen Ladezeiten der UMTS-Verbindungen fallen weg.
Musik über jeden Kopfhörer – mit Adapter oder ohne
Mit einem Adapterkabel kann jeder handelsübliche Kopfhörer genutzt werden, auch wenn im Handy nur ein spezieller Anschluss vorhanden ist. Sollten die Bestrebungen, einen einheitlichen Kopfhöreranschluss für alle Smartphones herzustellen, Wirklichkeit werden, kann der normale 3,5-Millimeter-Klinkenstecker, mit dem jeder Kopfhörer ausgestattet ist, direkt in die Handys eingeführt werden.
Vorsicht ist geboten – Das Handy braucht Schutz
Natürlich steigen jetzt auch die Sicherheitsanforderungen an. Vom Datenklau bis SPAM hält jetzt auch alles Einzug im Bereich der mobilen Telefonie. Diese Gefahr wird noch stark unterschätzt, aber mit der flächendeckenden Einführung breitbandiger LTE-Tarife wird dieses Thema mehr denn je aktuell sein.
In den vergangenen Jahren hat sich dank moderner Geräte wie dem iPhone oder dank moderner Betriebssysteme wie Googles Android ein regelrechter Smartphone Hype entwickelt. Für den normalen Handynutzer, der mal eine Kurznachricht schreibt und größtenteils telefoniert, stellt sich jedoch die Frage nach dem Sinn und Nutzen so eines Gerätes für den eigenen Gebrauch. Wer also benötigt ein Smartphone?
Um diese Frage zu klären sollte man sich zunächst die entscheidenden Unterschiede zwischen Handys und Smartphone bewusst machen. Ein Smartphone bietet im Gegensatz zu einem normalen Handy ein erweiterbares Betriebssystem und ist nicht ausschließlich für das Telefonieren optimiert. Anders als ein Handy bietet ein Smartphone hingegen entweder eine vollständige QWERTZ-Tastatur oder einen hochauflösenden Touchscreen, auf dem bei bedarf eine entsprechende Tastatur eingeblendet wird.
Ein Smartphone bietet durch die genannte technische Ausstattung den Nutzern, die längere Texte verfassen, Dokumente auf ihrem mobilen Gerät ansehen und eventuell bearbeiten möchten oder aber mit dem Gerät im Internet surfen möchten, wesentlich mehr Möglichkeiten. Ein normales Handy mit einer normalen Telefontastatur und einem relativ kleinen Bildschirm eignet sich hingegen für Nutzer, denen das mobile Internet unwichtig ist und die lieber eine Kurzmitteilung mit 160 Zeichen verfassen, als eine lange EMail.
Ein Smartphone bietet jedoch auch entscheidende Nachteile. Durch den meist großen Bildschirm muss das Gerät selbst grundsätzlich auch größer sein, als dies bei einem normalen Handy der Fall wäre. Des weiteren benötigt gerade ein großer Bildschirm viel Energie und zehrt damit wesentlich stärker am Akku als ein kleiner Handybildschirm. Insbesondere bei den zur Zeit noch sehr begrenzten Akkukapazitäten ist dieser Nachteil für viele Nutzer sicher entscheidend. Bei einem aktuellen Handy kann der Nutzer von einer Standby-Zeit von mindestens 3 Tagen ausgehen. Bei einem aktuellen Smartphone sollte sich der Nutzer mit dem Gedanken anfreunden, das Gerät jeden Abend an die Steckdose anzuschließen.
In letzter Zeit gewinnen Smartphones mit einem Android-Betriebssystem immer mehr an Attraktivität. Jedoch bringen auch diese Mobiltelefone eine Reihe von Neuerungen sowie Fragen mit sich. Zu diesem Zweck gibt es im WWW eine Vielzahl von Portalen zu entdecken, die sich ausschließlich mit aktuellen Tests zu Applikationen, News sowie Tipps und Tricks rund um Android beschäftigen.
Die Weiterentwicklung des Smartphone-Markts in puncto Software hat rasante Züge angenommen und bewirkt, dass der Bedarf an ganz typischen Handys immer mehr abnimmt. Dies ist wohl zum einen die Folge der Entwicklung von Android, das zur idealen Smartphones-Plattform wurde. Teilweise wurden die Smartphones bereits mit dem Android-Originalbetriebssystem ausgestattet. Der Erfolg zeigte sich nunmehr im dritten Quartal des Jahres 2010, als Geräte mit dem Android-Betriebssystem häufiger als das iPhone verkauft wurden. Für das Jahr 2011 soll der Trend weiter nach oben gehen. Von Vorteil ist hier die bequeme Bedienung der Handys sowie die wachsende App-Auswahl.
Auf den Android-Online-Portalen sind auch Tests zu finden zu gerade aktuellen Apps. Ebenso werden Optimierungsmöglichkeiten vorgestellt, um aus seinem Android-Handy die bestmögliche Leistung herauszuholen. Um dies zu erreichen, ist es natürlich auch wichtig, auf dem neuesten Stand hinsichtlich der Hardware zu bleiben.
Die Auswahl an Informationen in Bezug auf Smartphones ist dementsprechend groß. Neben Weiterentwicklungen im Bereich der Betriebssysteme sind auch Informationen zum Tablet-Rechner sowie zu den Set-Top-Boxen abrufbar. Möchten Nutzer mehr zum Netbook wissen, das mit dem Android-Originalsystem ausgestattet wurde, so werden sie natürlich auch hier fündig.
Kurzum: Antworten auf so gut wie alle Fragen von Handy- und Android-Besitzern lassen sich im World Wide Web finden und ersparen einem oftmals den Weg zum Verkäufer – Garantie exklusive.
Vor Weihnachten haben Sie Gelegenheit, sich noch einmal durch die Wunderwelt der Neuerscheinungen zu tasten. Etwa dreißig neue Handys werden bis zu den Weihnachtstagen noch auf den Markt kommen. Eines dieser Handys ist das Hagenuk c950, das sich durch das Ausklappen ideal für Senioren eignet. Mit dem Erscheinen ist gegen Ende November beziehungsweise Anfang Dezember zu rechnen. Ein weiteres Modell ist das Nokia C1-01, welches gegen Ende Dezember erscheinen wird. Das Nokia-Modell hingegen zeichnet sich durch seine hohe Eignung für Musik aus sowie durch einen recht günstigen Preis. Integriert wurden in diesem Handy unter anderem ein Musik-Player sowie ein Radio.
In diesen Tagen erscheint außerdem ein weiteres Cookie-Touch-Handy, das auch dem kleinen Geldbeutel entgegen kommt. Es bietet den Nutzern beispielsweise einen Touchscreen sowie eine 1,3-Megapixel-Kamera. Natürlich kann auch im Internet gesurft werden. Als praktisches Outdoor-Handy mit GPS präsentiert sich das Samsung B2710, das mit einem robusten Gehäuse ausgestattet wurde. Neben dem Datenbeschleuniger UMTS besitzt das Handy Bluetooth, USB und GSM-Quadband. Weiter geht die Reise durch die Neuerscheinungen zum ersten Walkman-Handy, das mit einem Touchscreen ausgestattet wurde. Das recht preisgünstige Handy zeichnet sich unter anderem neben einem umfangreichen Walkman-Player durch einen erweiterbaren Speicher sowie durch das Wechselcover aus.
Außerdem erscheint im Laufe des Monats November das Vodafone 553, welches ebenfalls für den kleinen Geldbeutel erhältlich sein wird. Ausgestattet wurde auch dieses Handy mit einem Touchscreen, einer seitlich ausziehbaren QWERTZ-Tastatur sowie einem MP3-Player. Mittels EDGE kann im Internet gesurft werden. Das nächste Modell auf der Reise durch die Neuerscheinungen ist das Samsung Galaxy 551, das zur neuen Generation der Android-Handys gezählt werden kann. Es besitzt Android 2.2 sowie die Nutzeroberfläche TouchWiz 3.0 aus dem Hause Samsung.
Noch einige weitere interessante Modelle sind ebenfalls unter anderem von den Häusern Nokia, Motorola und Samsung auf dem Markt bis Weihnachten erhältlich, die Auswahl ist also groß. Wer noch auf der Suche nach einem Geschenk ist, findet hier vielleicht etwas passendes.
Der Handy- und Smartphone-Markt boomt. Dies aber nicht nur aufgrund immer neuer Smartphones mit immer mehr und teils innovativen Funktionen und Designs. Auch an der Tarif-Front hat sich in den letzten Jahren einiges getan. So kann schon lange kein Monopolist auf diesem Gebiet mehr identifiziert werden. Zwar gibt es führende Anbieter -das schon-, jedoch drängen fast täglich immer neue Discount- und Prepaid-Anbieter auf den stark umkämpften Mobilfunk-Markt.
Großer Vorteil vor allem der Prepaid-Anbieter sind die Kostenkontrolle, eine monatliche Grundgebühr oder Mindestumsatz entfällt. Dies sind einige der Gründe, warum immer mehr Kunden dem etablierten Modell der Mobilfunkverträge mit 12 oder 24 Monaten Laufzeit den Rücken kehren. Zugegeben, Vieltelefonierer mögen weniger auf den Prepaid-Zug aufspringen als z.B. Gelegenheitstelefonierer, doch eine klar umgrenzte Kundengruppe für das Prepaid-Modell zu identifizieren, fällt schwer.
Ebenso schwer fällt es, den besten Anbieter auf dem Gebiet der Prepaid-Telefonie zu bestimmen. In Vergleichstest befinden sich meist die üblichen Verdächtigen auf den vorderen Rängen, jedoch immer in abwechselnder Reihenfolge. Grund sind die teils ähnlichen, in bestimmten Punkten aber auch stark abweichenden Vertragsbedingungen. Immer öfter wird z.B. die Rufnummernmitnahme ausschlaggebend. So wird mit der unkomplizierten oder kostenlosen Mitnahme der alten Nummer geworben. Bei anderen kostet dies eine Bearbeitungsgebühr, jedoch sind dafür die Minutenkosten günstiger oder das Internet-Surfen nur ein Drittel des Preises eines Konkurrenten. So kann man nicht pauschal sagen, dass z.B. das Telefonieren mit Simyo grundsätzlich günstiger sei als mit Congstar, Blau oder Tchibo. Alle Anbieter haben Ihre Schwerpunkte was Features und Service betrifft. Es liegt letztendlich am Endverbraucher, am Kunden, den für sich passendsten Tarif und Anbieter zu finden.
Das Handy am Steuer ist trotz zum Teil hoher Strafen noch immer eine große Gefahr im Straßenverkehr. So sind in den USA fast eintausend Verkehrsteilnehmer im vergangenen Jahr bei Unfällen gestorben, bei denen die Fahrer durch ihre Handys abgelenkt waren. Rund 24.000 wurden außerdem durch die Nutzung eines Mobiltelefons am Steuer verletzt. Dies geht aus einem Bericht hervor, den die amerikanische Behörde für Transportwesen (Transportation Department) veröffentlicht hat. Die Gesamtzahl der Verkehrstoten lag im Jahr 2009 bei 5474 Menschen, demnach sind 18,2 Prozent der Verkehrstoten auf die Handynutzung am Steuer zurückzuführen.
In den USA haben bereits 30 Bundesstaaten das Schreiben von Kurznachrichten mit dem Handy am Steuer verboten, in acht davon ist die Nutzung von Handys beim Autofahren generell untersagt. In Deutschland ist das Telefonieren im Auto ebenso wie das Lesen oder Schreiben von Kurzmitteilungen verboten. Nur mit einem Headset oder einer Freisprecheinrichtung darf man hierzulande telefonieren. Autofahrer, die in Deutschland ohne Headset telefonieren, müssen ein Bußgeld von rund 40 Euro zahlen. Dazu erhält der Autofahrer einen Punkt in Flensburg. Die richtige Autohalterung fürs Handy ist daher sehr zu empfehlen.
In anderen europäischen Ländern kann es hingegen richtig teuer werden. Spitzenreiter ist hierbei Italien. Unerlaubtes Telefonieren im Auto kostet in Bella Italia laut dem Hightech-Verband Bitkom zwischen 155 und 594 Euro. Hoch fallen die Bußgelder auch in den Niederlanden, Portugal und Ungarn aus, so dass schon mal dreistellige Summen fällig werden. Weniger streng als in Deutschland wird die Handy-Nutzung am Steuer nur in Frankreich und einzelnen osteuropäischen Staaten geahndet.
Nach Angaben des Branchenverbandes BITKOM werden die deutschen Smartphone-Anwender im Jahr 2010 voraussichtlich 755 Millionen Apps auf ihre Mobiltelefone laden. Dies entspräche einem Anstieg von 78 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Im ersten Halbjahr 2010 wurden demzufolge in Deutschland 346 Millionen der kleinen Zusatzanwendungen heruntergeladen. Weltweit stieg die Zahl der App-Downloads im ersten Halbjahr 2010 auf rund 3,9 Milliarden. Zum Vergleich: Im Gesamtjahr 2009 waren es noch 3,1 Milliarden.
Aktuell würden weltweit derzeit rund 500.000 unterschiedliche Apps angeboten. Mit Abstand größter App-Markt ist der Apple App Store, gefolgt vom Android Market, dem Nokia Ovi Store und der Blackberry App World. Viele der angebotenen Handy-Applikationen sind kostenlos, der Durchschnittspreis der kostenpflichtigen Apps liegt aktuell bei 2,82 Euro.
Weltweit belief sich der Umsatz mit Apps in der ersten Jahreshälfte auf rund 1,7 Milliarden Euro. Das sind 400 Millionen Euro mehr als im gesamten Jahr 2009, als 1,3 Milliarden Euro eingenommen wurden. In Deutschland wurden im ersten Halbjahr rund 157 Millionen Euro mit Apps umgesetzt. Für das Gesamtjahr 2010 rechnet der Branchenverband BITKOM mit einem Umsatz von 343 Millionen Euro. Deutschland käme damit auf einen Anteil von 8 Prozent am Weltmarkt.
Für die Software-Branche entstand mit dem App-Markt ein völlig neues Segment, das bisher überwiegend von kleineren IT-Firmen und selbständigen Entwicklern geprägt ist.
Die Polizei in Russlands zweitgrößter Stadt St. Petersburg hat rund 240 Kilogramm gefälschte Handys beschlagnahmt. Das teilte ein Polizeisprecher am Dienstag in der Stadt an der Newa mit. Der Zugriff der Polizei sei am Flughafen Pulkowo vorgenommen worden, hieß es weiter. Bei der Operation im internationalen Flughafen Pulkowo am vergangenen Wochenende sei eine Ladung entdeckt worden, die in den Begleitpapieren als “Ausrüstungen” markiert worden sei. Bei einer Probekontrolle wurden dann mehr als 700 Mobiltelefone, Ladegeräte, SIM-Karten und Ersatz-Akkus sichergestellt.
Bei den Mobiltelefonen handelt es sich um Geräte von Nokia sowie Apples Iphone. Der Wert der Schmugglerware, die für Moskau bestimmt war, konnte indes noch nicht bestimmt werden. Die Polizei leitete sofort ein Ermittlungsverfahren ein.
Der positive Trend zur digitalen Unterhaltungselektronik hält an. Das geht aus neuen Zahlen hervor, die das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden vorlegte. So hat sich die Anzahl von Handys in privaten Haushalten seit 2005 um 11% gesteigert. Während Anfang 2005 mit 76% drei Viertel der Haushalte Handys besaßen, klingelte Anfang 2009 in 87% der privaten Haushalte ein Handy.
Neben Handys nimmt auch die Ausstattung mit Mobilrechnern in den Privathaushalten immer mehr zu, während die Verbreitung von Desktops in den vergangenen Jahren stagniert. Demnach verfügten zu Beginn des vergangenen Jahres 40% der Haushalte über ein Notebook oder einen vergleichbaren Rechner, Anfang 2005 waren das nur 17%. Die Verbreitung stationärer PCs liegt dagegen seit Anfang 2005 nahezu unverändert bei 63%. Knapp 73% der Haushalte sind mit einem Internetanschluss ausgestattet.
Navigationssysteme gab es Anfang 2009 in 27% der Haushalte (2005: 4%). Während in 64 Prozent der privaten Haushalte mit einer Digitalkamera fotografiert wurde, war vier Jahre zuvor erst ein Drittel der Haushalte entsprechend gerüstet.
Aktuellere Zahlen legte das Statistische Bundesamt nicht vor. Grundlage der Statistik ist die Auswertung der sogenannten laufenden Wirtschaftsrechnungen. Dafür machen ausgewählte Privathaushalte Angaben über ihre Einnahmen und Ausgaben sowie weitere Merkmale wie Vermögen und Wohnsituation. Die Statistiker errechnet daraus unter anderem Daten zur Einkommenssituation und zum Konsum der Gesamtbevölkerung. Haushalte von Selbstständigen und Landwirten sind in den genannten Zahlen nicht berücksichtigt.
Ein Handy mit dem bloßen Auge steuern, geht das tatsächlich oder doch nur Science-Fiction? US-Wissenschaftler haben eine Software entwickelt, mit der genau dies möglich ist. Möglich machts die Software “EyePhone”, entwickelt von der “Mobile Sensing Group” am Dartmouth College in Hanover/New Hampshire.
Wichtigstes Utensil für “EyePhone” ist eine integrierte Handy-Kamera. Sie erfasst Augenbewegungen sowie das Zwinkern des Nutzers und setzt sie in entsprechende Befehle um. Problem: anders als etwa PC-Anwender sitzen Handy-Anwender nicht still vor einer fest installierten Kamera. Außerdem kann sich die Hintergrundbeleuchtung ständig ändern. Die “EyePhone”-Entwickler mussten deshalb spezielle Algorithmen programmieren, damit die Software sauber zwischen den Anwender-Gesten und anderen Bewegungen unterscheiden kann. Auch wichtig: damit die Software nicht jedes Augenzwinkern als Befehl interpretiert, lernt sie im Laufe der Zeit, zwischen absichtlichem und natürlichem Zwinkern zu unterscheiden.
Mittlerweile erreicht der Prototyp eine Genauigkeit von 60-80%. Verbesserte Algorithmen sollen die Erkennung noch weiter verbessern. Für die Zukunft gibt es bereits weitergehende Pläne. So soll die “EyePhone” auch einmal dazu dienen, Autofahrer vor dem Einschlafen am Steuer zu bewahren. Derartige Warnsysteme gibt es zwar schon, sie finden sich bisher aber nur in teuren Luxusfahrzeugen. Mit “EyePhone” und einem erschwinglichen Mobiltelefon inkl. Handyhalterung ließe sich die nützliche Fahrhilfe für wenig Geld – und ohne umständliche Installation – dagegen auch in Kleinwagen einsetzen, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen.

