Artikel-Schlagworte: „Handyhalterung“
Dass jemand, der während der Fahrt eine Hand am Steuer hat und in der anderen sein Handy hält und damit fleißig telefoniert, bei einer Polizeikontrolle die Zahlung eines Bußgelds riskiert, ist hinlänglich bekannt.
Nun könnte man glauben, die Nutzung des Handys als Navigationsgerät würde einen Autofahrer vor einem Bußgeld schützen, doch weit gefehlt: Im Sommer 2009 musste dies ein Mann erfahren, der in eine Polizeikontrolle geraten war und sozusagen auf frischer Tat bei der Handynutzung ohne eine im Fahrzeug angebrachte Handyhalterung ertappt wurde. Er gab zu Protokoll, er habe nicht die Telefonfunktion des Geräts genutzt, sondern habe das Handy während der Fahrt als Navi verwendet.
Der Mann musste 70 Euro Bußgeld zahlen und verlor den Rechtsstreit vor dem Oberlandesgericht Köln (Aktenzeichen: 81 Ss-OWi 49/08).
Ganz gleich, ob Sie also das Handy zum Telefonieren oder Navigieren nutzen wollen, mit einer Handyhalterung sind Sie immer auf der sicheren Seite.
Vor Kurzem war mit Freunden ein Ausflug in die Berge fürs Wochenende geplant. Wir wollten in einem etwas abgelegenen Gebiet Tirol wandern gehen.
Tags zuvor dachte ich noch nicht daran, mir Kleidung und Wanderutensilien dafür zurecht zu legen, denn schließlich wäre dafür ja früh morgens kurz vor der Abreise auch noch genug Zeit dafür gewesen… Natürlich war dem nicht so!

Zur Not kann man in der Handyhalterung auch mal artfremde Geräte befestigen, wie sein Navigationsgerät.
Nach einer viel zu kurzen Nacht wachte ich am nächten Morgen viel zu spät auf und packte nach einer schnellen kalten Dusche und einem Kaffee unter größter Hektik nur die wichtigsten Dinge zusammen, die gerade auch greibar waren: Regenjacke, Wanderschuhe, Brotzeit und als ich schon in der Türe stand, fiel mir noch ein: “Du warst noch nie in dem Gebiet wandern, besser ich nehm auch noch das Navi mit”. Also schnell das TomTom gepackt und los.
Nachdem ich meine Freunde abgeholt hatte und wir uns bereits in der Nähe der österreichischen Grenze befanden wollte ich endlich auch das Navi für die weitere Strecke einschalten. Dabei fiel mir auf, dass ich den Halter für die Windschutzscheibe zu Hause liegen gelassen hatte. Was nun? Erst bot sich mein Beifahrer als Navigator mit dem TomTom in der Hand an, doch ich mag es einfach lieber, wenn ich das Navi im Blick habe, außerdem ist der Empfang direkt an der Windschutzscheibe einfach am besten.
Dann kam uns die Idee: Wir bezogen das TomTom mit etwas Klebeband und befestigten das Navigationsgerät damit an meiner Handyhalterung direkt an der Windschutzscheibe. Es war zwar nicht ganz perfekt, doch es funktonierte einwandfrei und ich hatte das Gerät ständig im Blick ohne dabei den Verkehr auf der Straße zu vernachlässigen. Auch die spätere Rückfahrt überstand unsere selbstgebastelte Halterung problemlos.
Für das nächste mal werde ich zwar sicher am Tag zuvor schon meine Sachen packen, doch ich weiß jetzt zum Glück auch, wie vielseitig meine Handyhalterung im Auto wirklich einsetzbar ist…
Vor kurzem habe ich mir ein gebrauchtes Auto gekauft. Ein Ford Kombi sollte es sein, praktisch, günstig, recht genügsam im Benzinverbrauch und dies zu einem sehr verlockenden Preis. Während der Besichtigung beim Händler fiel mir schnell ein kleiner, angeklebter Plastikzettelhalter mit Stift am Armaturenbrett auf. Der Händler erklärte mir, dass das Auto als Erstbesitzer einen älteren Herrn hatte und der nun einmal recht praktisch veranlagt war und immer gern Papier und Stift bei sich hatte. Ich dachte mir dann nichts weiter zu dem Zettelhalter und begab mich auf eine Probefahrt.

Im Onlineshop Autohalterungen.de finden Sie sicher auch für ihr Gerät die richtige Befestigungsmöglichkeit.
Das Auto war absolut gut zu Fahren und so entschied ich mich es zu kaufen. Von dem bereits sehr günstigen Verhandlungspreis konnte ich noch etwas heraushandeln und fuhr so recht glücklich mit meinem neuen Auto zurück nach Hause. Bei der ersten großen Reinigung des Wagens kam mir der Zettelhalter wieder unter und ich entschloss mich, ihn abzumachen, da ich mich selbst kenne und weiß wie wenig ich Zettel benütze, weil ich Notizen lieber im Handy festhalte. Nachdem ich den Halter abgemacht hatte, war ich richtig erschrocken von dem, was sich darunter verbarg: Zwei große Bohrlocher im Armaturenbrett, wahrscheinlich von einer Handyhalterung. Ich rief wütend den Händler noch einmal an und stellte ihn zur Rede, bis er doch zugab, dass ihm die Löcher bekannt waren und er mir vom Preis noch einmal entgegenkommen wollte. Meine anfängliche Wut war daraufhin verflogen und wenige Tage darauf ließ ich die Löcher in einer Werkstatt wieder fachmännisch verschließen, doch immer noch musste ich darüber nachdenken, wie jemand nur für eine Handyhalterung mutwillig sein Auto zerstören und damit den Wiederverkaufswert derart vermindern kann?
Mein Mobiltelefon hatte noch dazu schon am Tag nach dem Kauf seinen festen Platz im Auto gefunden: Im seiner ohne jegliche Schrauben am Armaturenbrett fixierten Halterung und dort steckt es noch Heute bei jeder Autofahrt ohne mir jemals Probleme bereitet zu haben.

