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Seit einiger Zeit kursiert ein Gerät namens Microsoft Menlo im Internet. Dabei handelt es sich aber wohl nicht um einen Smartphone-Prototypen für den Allgemeingebrauch, sondern kommt viel mehr bei der Entwicklung neuer Navigationssoftware zum Einsatz.
Die Forschungsabteilung des Unternehmens, Microsoft Research, veröffentlichte kürzlich weitere Informationen: Microsoft Menlo kommt mit einem 4,1 Zoll Display daher, auf dem derzeit Windows Embedded CE 6.0 R2 läuft. Besondere Innovation sind die zwei installierten Elemente von Bosch. Bei ihnen handelt es sich um einen Drei-Achsen-Beschleunigungssensor und um ein Barometer, das Höhenunterschiede erkennen kann.
Sinn dieser Vorrichtungen ist die Erforschung eines neuartigen Navigationssystems für Fußgänger. Das Programm berechnet dabei die aktuellen Positionsdaten aus den Aktivitäten des Benutzers, und ermittelt so die Entfernung zu einem bestimmten Ausgangspunkt – kurz: es kann ein Fußweg aufgezeichnet und später Schritt für Schritt in umgekehrter Richtung nachvollzogen werden. Dieses Prinzip ermöglicht den Einsatz der Navigation innerhalb von Gebäuden oder erleichtert die Suche nach dem Auto im Parkhaus, was durch Signalstörungen mit GPS-Geräten bislang unmöglich gewesen ist.
Diese Meldung ist eine große Überraschung, denn noch vor wenigen Wochen wurde vermutet, Microsoft würde sich nach der Niederlage mit der Kin-Serie komplett aus der Smartphone-Herstellung zurückziehen und vollends auf das Kerngeschäft konzentrieren.
Vor Kurzem war mit Freunden ein Ausflug in die Berge fürs Wochenende geplant. Wir wollten in einem etwas abgelegenen Gebiet Tirol wandern gehen.
Tags zuvor dachte ich noch nicht daran, mir Kleidung und Wanderutensilien dafür zurecht zu legen, denn schließlich wäre dafür ja früh morgens kurz vor der Abreise auch noch genug Zeit dafür gewesen… Natürlich war dem nicht so!

Zur Not kann man in der Handyhalterung auch mal artfremde Geräte befestigen, wie sein Navigationsgerät.
Nach einer viel zu kurzen Nacht wachte ich am nächten Morgen viel zu spät auf und packte nach einer schnellen kalten Dusche und einem Kaffee unter größter Hektik nur die wichtigsten Dinge zusammen, die gerade auch greibar waren: Regenjacke, Wanderschuhe, Brotzeit und als ich schon in der Türe stand, fiel mir noch ein: “Du warst noch nie in dem Gebiet wandern, besser ich nehm auch noch das Navi mit”. Also schnell das TomTom gepackt und los.
Nachdem ich meine Freunde abgeholt hatte und wir uns bereits in der Nähe der österreichischen Grenze befanden wollte ich endlich auch das Navi für die weitere Strecke einschalten. Dabei fiel mir auf, dass ich den Halter für die Windschutzscheibe zu Hause liegen gelassen hatte. Was nun? Erst bot sich mein Beifahrer als Navigator mit dem TomTom in der Hand an, doch ich mag es einfach lieber, wenn ich das Navi im Blick habe, außerdem ist der Empfang direkt an der Windschutzscheibe einfach am besten.
Dann kam uns die Idee: Wir bezogen das TomTom mit etwas Klebeband und befestigten das Navigationsgerät damit an meiner Handyhalterung direkt an der Windschutzscheibe. Es war zwar nicht ganz perfekt, doch es funktonierte einwandfrei und ich hatte das Gerät ständig im Blick ohne dabei den Verkehr auf der Straße zu vernachlässigen. Auch die spätere Rückfahrt überstand unsere selbstgebastelte Halterung problemlos.
Für das nächste mal werde ich zwar sicher am Tag zuvor schon meine Sachen packen, doch ich weiß jetzt zum Glück auch, wie vielseitig meine Handyhalterung im Auto wirklich einsetzbar ist…
